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Praxisbeispiele
 
Rasse : Oldenburger
Alter : 7
Geschlecht: Stute
Nutzung : Freizeitpferd
Diese doch sehr talentierte Oldenburger Stute zeigte sich zuletzt in Reitstunden sehr unwillig mit gelegentlichen Neigungen zum Steigen.
Den Huf zum Auskratzen im rechten Hinterbein gab sie ungern und schlug. Eine Lahmheit war nicht erkennbar.
 
Untersuchung Thermographie :
 
Bei der Untersuchungen zeigte das Temperaturmuster im linken Vorderbein ein deutliches Kältemusterwelches mit Durchblutungsstörungen zusammenhängt und ein Heben des rechten Hinterbeins unmöglich machten.
 
Diagnose Tierarzt :
 
Nach ärztlicher Untersuchung stellte sich dann heraus, dass ein enormer Wurmbefall dieses Kältemuster im linken Vorderbein verursachte.
Nach Gabe von Wurmkuren wurde dieses Problem behoben, seither ist das Pferd wieder ohne Unarten reitbar, auch gibt es keine Schwierigkeiten mehr beim Hufe kratzen.
 
Fazit:
 
Ohne die thermographische Untersuchung wären die Tierarztkosten wohl mit enormen Kostenverbunden gewesen, ob man röntgenologisch eine Auffälligkeit gefunden hätte wäre sehr fraglich.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Rasse : Oldenburger
Alter : 9
Geschlecht: Wallach
Nutzung : Turnierpferd
Der 9 jährige Oldenburger Wallach wurde mit der Zeit immer unrittiger, zeigte sich äußerst ängstlich, schlug Haken und setze Reihenweise seine Reiter in den Sand. Er ließ sich nicht mehr aufrichten und lief in der Hinterhand sehr breitbeinig.
 
Untersuchung Thermographie :
 
Bei der Untersuchungen fanden wir zunächst keine Veränderungen im Rumpf, Vorder oder Hinterbeinbereich.
Ein deutliches Wärmemuster zeigte der Rückenbereich, mit Hotspots in der Sattellage.
 
Diagnose Tierarzt :
 
Nach röntgenologischer Rückenuntersuchung fand man zwei engerstehende Rückenwirbel die durch einen zu fest gepolsterten Sattel kompletten Druck auf die Wirbelsäule auslöste und extreme Schmerzen verursachte.
Nach Injektionen durch den Tierarzt in den betroffenen Stellen, einer neuen, weichen Polsterung im Sattel, läuft das Pferd nun wieder Schmerzfrei ohne Unarten und kann auch im Turniersport wieder eingesetzt werden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 




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Rasse : Westfale
Alter : 9
Geschlecht: Wallach
Nutzung : Turnierpferd
Der 9 jährige westfälisch gezogene Wallach zeigte sich in der Lösungsphase zwar kooperativ, dennoch hatte der Reiter enorme Schwierigkeiten das Pferd in der Arbeit aufzurichten.
In der Aufrichtung blockierte er, began Taktfehler und zeigte zeitweise eine deutliche Lahmheit vorne rechts.

Untersuchung Thermographie :
 
Bei der Untersuchungen fanden wir direkt am Ansatz der Ohren, sowie im rechten Halsbereich ein deutliches Wärmemuster, weitere Wärmemuster waren nicht zu finden.

 
Diagnose Tierarzt :
 
Die erste Vermutung des Tierarztes die Modekrankheit  "Fesselträgerursprung"  - 8 - 10 Wochen Schritt.

Nach weiterer Absprache mit dem Tierarzt und Vorlage der thermographischen Bilder wurde der obere Halsbereich vorsichtshalber geröngt.
Allerdings waren hier keine Auffälligkeiten erkennbar.

In Zusammenarbeit mit einer Physio,- und Heilpraktikerin und nach Vorlage der thermographischen Bilder fanden wir eine verstopfte Ohrspeicheldrüse, die nicht mehr abfliessen konnte, diese drückte auf die entsprechende Muskelpartie im Halsbereich, welche eine Dauerentzündung hervorrufte.
Zweimalige Akkupunktur und entsprechende heilpraktische Medikation wurde über drei Wochen verabreicht.
Nachdem der Wallach nun wieder antrainiert wurde läuft er besser denn je und kann wieder ohne Einschränkung gearbeitet und auf dem Turnier eingesetzt werden.

Bild 1 zeigt die betroffene Stelle













Bild 2 zeigt die betroffene Stelle bei einem Kontrollbesuch nach 4,5 Monaten 















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